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Neue Heimat

 

02.12.2009 14:00 Alter: 8 Jahre

Neue Heimat für Hähnleiner Feuerwehr

Spatenstich: Baubeginn für das neue Gerätehaus östlich des Ortes - Kosten belaufen sich auf rund 2,9 Millionen Euro

HÄHNLEIN. Ein kleines Modell gibt es schon. Es zeigt, wie das neue Gerätehaus der Hähnleiner Feuerwehr östlich des Dorfes einmal aussehen soll. Nach dem Spatenstich zur Wochenmitte soll das rund 2,9 Millionen Euro teure Projekt innerhalb von rund anderthalb Jahren verwirklicht werden. Das Konzept beinhaltet drei Baukörper mit einer Gebäudegrundfläche von ungefähr 1100 Quadratmeter.

Neben zwei langgestreckten Satteldachgebäuden wird dann südlich der Landesstraße 3112 der etwa 18 Meter hohe Schlauchturm stehen. In der Halle ist Platz für insgesamt sieben Fahrzeuge von Feuerwehr und Rotem Kreuz. Im zweigeschossigen Teil dahinter werden Werkstatt, Umkleiden, Lager, Aufenthaltsräume, ein Raum für die Jugendfeuerwehr und Schulungsräume untergebracht sein.

,,Die skeptischen Stimmen klingen mir noch im Ohr", sagte Bürgermeister Georg Rausch (Iuhas) bei einer kleinen Feierstunde am Gelände in Nachbarschaft des ,,Bauerndom" genannten markanten Getreidesilos.

Rausch erinnerte noch einmal an das rasante Umdenken bei Feuerwehr und Politik. Denn eigentlich hätten für das alte Gerätehaus am Marktplatz beschlossene Pläne vorgelegen. Doch haben sich Einsatzabteilung und Verein von den Vorzügen des neuen Standortes überzeugen lassen. ,,Es war die richtige Entscheidung", gab sich Rausch zuversichtlich. Als gerade neu gewählter Bürgermeister hatte er den Prozess in Gang gebracht.

Unter massivem Zeitdruck seien nach einem Parlamentsbeschluss in 2008 dann das Grundstück erworben und die nicht einfachen planungsrechtlichen Voraussetzungen geschaffen worden. Inzwischen habe die Gemeinde Aufträge für Arbeitsleistungen im Wert von 1,52 Millionen Euro vergeben und liege dabei ,,voll im Budget".

,,Die Würfel sind gefallen", äußerte Parlamentsvorsitzender Helmut Schmid (SPD) vor zahlreichen Gästen. ,,Es ist nicht mein Lieblingsstandort", gab er zu. Gleichwohl wünsche er sich durch das Projekt ,,einen Zulauf der Jugend". Landtagsabgeordnete Heike Hofmann (SPD) erinnerte daran, dass an gleicher Stelle vor einem Jahr der Förderbescheid des Landes in Höhe von 276 000 Euro übergeben wurde. Inzwischen sei die Gemeinde einen großen Schritt weiter, ,,und das ist Geld gut investiert".

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